Michael Neumayer

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Michael Neumayer (GER)

Michael Neumayer (Skispringen)

B-Weltcupgewinner 2001/2002
WM 2005 HS 100 - 2. Platz Mannschaft
Dt. Rekordhalter Skifliegen 227,5 m

Biographische Informationen

Name: Michael Neumayer
Geburtsdatum: 15. Januar 1979
Wohnort, Verein: Bad Reichenhall, SC Berchtesgaden
Ausbildung, Beruf: Steuerfachangestellter
Freizeitinteressen: Sport in allen Varianten; Urlaub mit Sonne, Strand und Meer; mit netten Leuten und guten Freunden etwas unter­nehmen

Persönlichkeitsmerkmale

im sportlichen Bereich: sehr trainingsfleißig („Training macht mir im Gegensatz zu vielen anderen Sportlern Spaß“), gutes Kraftpotential – sehr sprungkräftig, athletisch

im privaten Bereich: zurückhaltend, trotzdem selbstbewusst, hilfsbereit, konser­vativ-modern, liebt die Natur, bodenständig, Familien­mensch


Porträt:
Michel Neumayer – ein harter Arbeiter ist im A-Kader angekommen

Michael Neumayer lässt sich in kein Klischee pressen. Ein Überflieger? – Nein, es war harte Arbeit mit kontinuierlichen Steigerungen – nichts ist von allein gekommen, kein Genie, kein Shootingstar, der aus dem Nichts kommt – mit 21 Jahren ein Sprin­ger, der gut für Platz 10 bis Platz 20 im Europacup war, dann in der Saison 2000/2001 ein Top-Ten-Springer im B-Weltcup, in der Folgesaison dann sicherer Stockerl-Anwärter mit dem Gewinn des B-Weltcups, souverän mit 1225 Punkten – keine Überraschung, vorläufiger Höhepunkt einer geradlinigen Entwicklung mit anschließender Berufung in das A-Team.

Ein Skisprungfanatiker? – Nein, ein bodenständiger junger Mann, der jetzt schon weiß, dass es ein Leben nach und neben dem Sport gibt. Ohne Beruf, wie so viele Spitzensportler? – Nein, als Steuerfachangestellter, der außerhalb der Saison in der väterlichen Steuerkanzlei arbeitet, übt er sich darin, Sport und Beruf auszubalancieren. - Seit Oktober 2004 BWL-Studium in Kempten.

Ziele? – „Sicheres Mitglied im A-Team, fester Startplatz im WC, Gesamtweltcup Top 20, Teilnahme an WM und Olympischen Spielen.“

Die Journalisten wollen Vergleiche – so wie er ist, so ruhig und bodenständig – ein deutscher Ahonen? – „Nein, nein, um Gottes Willen“ – Teil einer Boy-Group? – „Nein, wofür steht eigentlich diese Begrifflichkeit ?“ – Vom Understatement her wie Stefan Ed­berg? – „Eigentlich auch nicht!“ – Ein zweiter „Schmitt“, ein zweiter „Hannawald“? – „Nein, die beiden haben nie den B-Weltcup gewonnen.“

Die lakonischen Antworten schwinden, wenn es um das Skispringen selbst geht:
Ein tolles Gefühl sei das, ein Akt der Selbstbefreiung, ein Sport, den nicht viele betrei­ben (können)- Skifliegen, das Ziel der Saison, auch wenn die Eltern etwas Angst haben.

Welcher Erwartungsdruck besteht eigentlich? – „Es entsteht kein Druck, wenn man nur realistische Ziele im Auge hat.“ Wenn er in dieser Saison etwas Großes erreicht? – „...wäre es das Ergebnis harter Arbeit!“ Wem ähneln Sie am meisten? – „ Ich bin Mi­chael Neumayer !“

Sportliche Ziele
Kontinuierliche Top-15-Platzierungen im Weltcup, einschließlich der Vierschanzen­tournee, Etablierung im A-Kader.
 
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